INTERNAZIONALIZZAZIONE - CAMERA DI COMMERCIO DI ASCOLI PICENO

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Bergdorfer

montefiore

Die etwa 20 km lange Strecke beginnt in Montefiore dell’Aso und führt dann über Moresco nach Monterubbiano.
Im Hinterland des Piceno findet man zahlreiche verstreute Bergdörfer, meist befestigte Siedlungen, die an Aussichtspunkten zur Kontrolle und zum Schutz der umliegenden Gemeinde erbaut wurden.
Die Errichtung dieser Dörfer geht auf den Wandel des Feudalsystems zurück, der sich von Ende des 9. Jahrhunderts bis ins 12. Jahrhundert hinein vollzog.
Damals entstanden zahlreiche Befestigungsanlagen, mit denen sich die Einwohner angesichts der unsicheren politischen und militärischen Lage der Zeit gegen äußere Angriffe schützen wollten.
Mit der Zeit haben die befestigten Ortschaften und Kastelle ihre ursprüngliche Funktion verloren und sind heute beschauliche Dörfer mit einem herrlichen Blick auf die umliegende Landschaft.
Die Route bietet eine Reise in die Geschichte, bei der man Militärbauten und eindrucksvolle Festungsanlagen entdecken kann, denen immer noch die Atmosphäre von einst anhaftet.
Von dort aus kann man den Blick auf das Postkartenpanorama der umliegenden Gegend genießen.
Ihr Zauber lässt an die unsterblichen Verse des berühmten Sohnes der Region, Giacomo Leopardi, denken: Wie still die Luft sich kühlte! Wie golden Weg’ und Gärten, Und hier das ferne Meer und dort die Berge!

Montefiore dell’Aso ist eine von einem ellipsenförmig angelegten Mauerring umgebene Ortschaft, die auf einem Felsvorsprung zwischen dem Aso-Tal und dem Menocchia-Tal erbaut wurde.
Dank ihrer Lage hat man einen herrlichen Panoramablick auf das gesamte Umland und kann die malerischen Sonnenuntergänge in den nahe gelegenen Hügeln beobachten.
Der Blick schweift von den Sibillinischen Bergen bis zum nur wenige Kilometer entfernten Meer.
Die Ursprünge der Siedlung liegen sehr weit zurück – traditionell wird der Ortsname Montefiore (Mons Floris) mit der Verehrung der Göttin Flora in Verbindung gebracht, einer ländlichen Gottheit der alten italischen Völker.
Aber ihre eigentliche Blüte erlebt die Ortschaft in römischer Zeit und vor allem im Mittelalter.
Im gut erhaltenen historischen Ortskern befinden sich noch große Teile der Stadtmauern mit den Stadttoren und sechs Wachttürmen aus dem 15. und 16. Jahrhundert.
Darüber hinaus verfügt der Ort über zahlreiche Bauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Vom beeindruckenden Aussichtspunkt Belvedere De Carolis aus gelangt man über die Porta Aspromonte in die historische Altstadt.
Hier befindet sich das Herz der Ortschaft, die Piazza della Repubblica, überragt von der Kirche Collegiata di Santa Lucia, die bereits im 3. bis 4. Jahrhundert erbaut und später im neuklassizistischen Stil komplett neu errichtet wurde.
Erwähnenswert ist auch die Kirche San Francesco mit angrenzendem Kloster, in dem vor kurzem ein neuer Museumskomplex eingeweiht wurde.
Hier finden verschiedene Ausstellungen statt, unter anderem eine Präsentation von Arbeiten des bedeutenden ortsansässigen Künstlers Adolfo de Carolis, der die Werke von Gabriele D’Annunzio illustriert, sowie die Collezione Domenico Cantatore.


monterubbianoMonterubbiano gehört zu den fünfzehn Gemeinden der Marken, die mit der Bandiera Arancione ausgezeichnet wurden.
Dieses Qualitätssiegel für umweltbewussten Tourismus im Landesinnern wurde vom Touring Club Italiano ins Leben gerufen, um die Pflege des kulturellen Erbes sowie Umweltschutz, Gastfreundschaft und Touristenfreundlichkeit des Landes zu prämieren.
Von der Ortschaft aus schweift der Blick von der Adria über die pittoreske Landschaft des fruchtbaren Aso-Tals bis zu den Sibillinischen Bergen.
Das erste schriftliche Zeugnis für die Existenz der Ortschaft stammt aus römischer Zeit, nämlich aus dem Jahr 268 v. Chr., als der Stadt die Bezeichnung urbs urbana verliehen wurde.
Ihre Geschichte reicht allerdings wesentlich weiter zurück, ebenso wie die Geschichte der Völker, die das gesamte Gebiet des Piceno besiedelten.
Auf das Jahrtausende alte Volk der Italiker scheint einer der traditionellen Bräuche von Monterubbiano zurückzugehen, der landläufig unter dem Namen Sciò la pica bekannt ist: Während der Pfingstfeierlichkeiten tragen die Bauern, die so genannten zappaterra, angetan mit ihrer traditionellen Arbeitskleidung, einer weißen, lu guazzarò genannten Schürze, in einer feierlichen Prozession eine pica (Elster) durch den Ort, in dem ausgelassene Volksfeststimmung herrscht.
Mit dem Fest gedenken die Picener ihrer Vorfahren, die einst einem heiligen Ritual zu Ehren des Gottes Mars, dem ver sacrum, folgten und geleitet von einem Specht (picus), dem heiligen Vogel des Gottes, ihre Heimat verließen.
Diese Tradition heidnischen Ursprungs verband sich mit dem mittelalterlichen Brauch der Armata di Pentecoste, der an eine antike Schlacht um die Freiheit der Stadt erinnert.
Die wichtigste Epoche für die Geschichte des Ortes ist das Mittelalter.
Damals befand sich der Ort aufgrund seiner strategisch äußerst günstigen Lage ständig im Kampf mit dem mächtigen Fermo.
Auf glanzvolle Zeiten seiner Geschichte – wie beispielsweise im 14. Jahrhundert, als seine Einwohnerzahl auf mehr als siebentausend stieg – folgten schwere Krisenzeiten, so etwa im 16. Jahrhundert.
Das Städtchen ist reich an lohnenden Sehenswürdigkeiten: Neben den zahlreichen hübschen Kirchen ist das neuklassizistische Teatro Pagani zu nennen, das einem bedeutenden Künstler des 16. Jahrhunderts und berühmten Sohn des Ortes, dem “religiösen” Maler Vincenzo Pagani, gewidmet ist, daneben die Gartenanlage San Rocco mit ihrer herrlichen Aussicht.

Moresco ist der Nachbarort von Monterubbiano und hat mit diesem einen Großteil seiner Geschichte gemeinsam.
Die Ortschaft liegt hoch über dem Aso-Tal und bietet einen herrlichen Blick über die Adria.
Von hier schweift der Blick über den Monte Conero und den Gran Sasso bis an die albanische Küste.
Der Name stammt möglicherweise von der Familie Mori oder von dem Dialektausdruckmorrecine, der so viel wie Steinhaufen bedeutet.

moresco
Bereits in der Römerzeit entstanden hier bedeutende Siedlungen.
Nach der Invasion der Langobarden bildeten sich dann klösterliche Ansiedlungen, die curtes und castra, von denen Moresco die wichtigste war.
Der Ort zog die im Umland verstreuten Einwohner an, die sich dort niederließen.
Er verfügt noch über die Stadtmauern aus dem 14. Jahrhundert und wird von einem ebenso ungewöhnlichen wie eindrucksvollen siebeneckigen Turm aus dem 12. Jahrhundert mit ghibellinischem Zinnenkranz aus jüngerer Zeit beherrscht.
Moresco ist ellipsenförmig angelegt: Es hat die ursprüngliche Struktur einer mittelalterlichen Befestigungsanlage beibehalten und ist rund um einen Innenhof (die Piazza) angeordnet.
Im 13. Jahrhundert wurde die Festung der Stadt Fermo unterstellt und blieb es bis zur Einheit Italiens.
1869 wurde sie zum Ortsteil Monterubbianos, um dann 1910 wieder zur eigenständigen Gemeinde zu werden.
Der prächtige Ratssaal der Gemeinde Moresco birgt eine große Altartafel von Vincenzo Pagani, der auch die Fresken unter dem Laubengang der Piazza gefertigt hat.
Ehemals bildete der Laubengang das linke Kirchenschiff der Kirche Santi Lorenzo e Niccolò, die der Piazza weichen musste und außerhalb der Stadtmauern wiedererrichtet wurde.
Die entweihte Kirche Santa Sofia in der Nähe des Torre dell’Orologio wurde im 15 bis 16. Jahrhundert erbaut, in Gedenken an den Tod einer jungen Einwohnerin der Stadt, Sofia Amati, die gewaltsam ums Leben kam.
Außerhalb der Stadtmauern lohnen die Wallfahrtskirche der Madonna della Salute und die Kirche Santa Maria dell’Olmo einen Besuch.
Letztere wurde 1521 ausgebaut und schließt nun auch die alte gotische Kapelle ein.
Die Region von Moresco ist bekannt für ihren Obst- und Gemüseanbau.
So sind besonders die Pfirsiche aus dem Aso-Tal sehr beliebt, zumal sie aus biologischem Anbau stammen.