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Die Palmenriviera

Ausgangspunkt dieser ungefähr 32 km langen Tour ist Porto d’Ascoli, ein lebendiger Ortsteil von San Benedetto del Tronto.
Von hier aus geht es über Grottammare und Cupra Marittima nach Porto San Giorgio.
Im Sommer wie im Winter kann man hier an der Küste Strandspaziergänge am blauen Meer vor der malerischen Kulisse grüner Pinienhaine mit Streifzügen durch die engen Gässchen und sonnendurchfluteten Plätze der alten Ortschaften verbinden.
Nur kurze Entfernungen trennen hier kristallklare Meeresbuchten von grünenden Hügeln und majestätischen Berggipfeln – ein buntes Kaleidoskop verführerischer Landschaften.
Von Porto d’Ascoli, einem südlichen Ausläufer von San Benedetto del Tronto, bis Porto San Giorgio bietet die Palmenriviera ein exotisches und anregendes Landschaftsbild aus langen Sandstränden vor einer beinahe übergangslos wechselnden Kulisse von Palmen und Oleander, Pinien und Bougainvillea.
Der Reisende hat die Wahl zwischen vielen abwechslungsreichen und interessanten Angeboten: Er kann einen erholsamen Tag am Strand verbringen oder sich in einer der zahlreichen, modern ausgestatteten Sportanlagen der verschiedenen Ortschaften sportlich betätigen.
Er kann einen Besuch der zahllosen Sehenswürdigkeiten und Museen in den Dörfern hoch über dem Meer oder im Landesinneren einplanen oder eine der vielen kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen besuchen, die im Sommer im Piceno stattfinden.
Außerdem lohnt es sich, die faszinierende Welt der umliegenden Nationalparks zu erkunden.


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San Benedetto del Tronto, bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts ein beliebter Badeort, undPorto d’Ascoli sind zwei ganz unterschiedliche Ortschaften einer Ferienregion, die für den Besucher eine so breit gefächerte Angebotspalette bereithält, dass sie sich die europäische Auszeichnung der Blauen Flagge verdient hat.
Diese wird an Küstenorte verliehen, deren Wasserqualität und Serviceleistungen strengen Qualitätskriterien genügen.
Verbunden sind die beiden Dörfer durch eine prächtige Strandpromenade, die 1931 von dem Ingenieur Onorati entworfen wurde.
Ihm ist der geniale Einfall zu verdanken, die Promenade mit Palmen zu säumen, die hier ein ideales Klima vorfinden.
Heute gibt es in dem Ort bereits achttausend Palmen, und dabei sind die in den Privatgärten der Jugendstilvillen, die durch weitläufige Pinienwälder ergänzt werden, noch nicht inbegriffen.
Die Strandpromenade, pulsierendes Zentrum und ganzer Stolz des touristischen San Bededetto, bietet mehrere historische Hotels und die berühmte Palazzina Azzurra, einen Vergnügungstempel mit Kultstatus, der heute als Ausstellungsraum und Konzertsaal genutzt wird.
Sehenswert ist auch der Museumskomplex in der Nähe des Hafens, der das Meeresmuseum und das Amphorenmuseum beherbergt und in dem man die Rekonstruktion eines Fischerbootes besichtigen kann.
Der Name der Stadt geht auf eine Legende zurück, nach der eines Tages der Körper von San Benedetto, einem römischen Soldaten, am Strand angetrieben sei.
Dieser sei nach seinem Märtyrertod, da er dem christlichen Glauben nicht abschwören wollte, von einer Herde Delfine übers Meer getragen worden.
Um seine Grabstätte herum habe sich der Legende nach die erste Ansiedlung gebildet.
Die Stadt, deren Marinestreitkräfte zu den bedeutendsten Italiens zählen und die über einen der wichtigsten Fischgroßhandel des Landes verfügt, gliedert sich in zwei Zentren: das Paese Alto, bestehend aus einem Kastell zur Verteidigung gegen Piratenüberfälle, und die Marina, das Fischerdorf aus dem 18. Jahrhundert.
Im alten Ortskern ragt am Belvedere, dem Aussichtspunkt mit Blick auf die Stadt und das Meer, der Torre dei Gualtieri empor, einst im Besitz einer adligen Familie aus dem 12. Jahrhundert.
In Porto d’Ascoli bildet der Torre Guelfa, heute Teil eines privaten Herrschaftshauses, den letzten Überrest des Forts.
Es wurde 1348 von der Stadt Ascoli neu errichtet, nachdem es von den Einwohnern Fermos, die in den Besitz des Hafens gelangen wollten, zerstört worden war.
Nach kurzer Wegstrecke auf der Staatsstraße Statale Adriatica erreicht man die Caserma Pontificia, eine auch Caserma Guelfa oder Dogana genannte Kaserne, die in der Nähe der historischen Grenzlinie zwischen dem Kirchenstaat und dem Königreich Neapel errichtet wurde.


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Grottammare ist ein bedeutender touristischer Badeort, der seinen Beinamen “Perle der Adria” zu Recht trägt und der mit der Blauen Fahne ausgezeichnet wurde.
Er ist bereits seit dem 17. Jahrhundert als Ferienort bekannt und wird in der folgenden Zeit immer beliebter, bis er im 19. Jahrhundert zum Kurort für Haut- und Atemwegserkrankungen wird.
Die wunderschöne Strandpromenade mit ihren ausgedehnten Palmenspalieren, mit ihren Pinienwäldern und Oleandern schmücken zahlreiche Jugendstilvillen, die ihr das Flair vergangener Zeiten verleihen.
Ein Charakteristikum von Grottamare sind die zahllosen Zitrusbäume, die die Straßen der Stadt und die privaten Gärten zieren und vom milden Klima in dieser Ortschaft an der Palmenriviera zeugen.
Die Region ist seit der Jungsteinzeit besiedelt, doch das erste schriftliche Zeugnis für die Existenz des Ortes findet sich in Dokumenten aus dem 10. bis 11. Jahrhundert n. Chr., die von der Festung Grupte ad mare berichten.
Die historische Altstadt erstreckt sich am Südhang des Hügels, der sich über dem Tesino-Tal erhebt, nur einen Steinwurf vom Küstenstreifen entfernt.
Die Anlage des Ortes weist die typischen Kennzeichen mittelalterlicher Bergbefestigungen auf.
Das Kastell, das mehrfache Belagerungen erlebte und 1525 von Seeräubern aus Dulcigno (dem heutigen Montenegro) erstürmt wurde, wurde mit Verteidigungsmauern umgeben und mit einem Wachtturm ausgestattet, dem so genannten torrione della battaglia in der Nähe der Porta Marina.
Mauern und Wachtturm sind heute noch hervorragend erhalten.
Der Ort war ein bedeutendes Zentrum und Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse, für die hier stellvertretend das Folgende genannt sei: Der zukünftige König Italiens, Vittorio Emanuele II., empfing hier in Grottammare, zu Gast im Palazzo Laureati, eine Gesandtschaft aus dem Königreich Neapel, die ihm offiziell das Königreich beider Sizilien anbot.
Grottammare war der Geburtsort Felice Perettis und Sixtus V., der wegen seiner resoluten Art “il papa tosto” (der resolute Papst) genannt wurde.
In jüngerer Zeit lebte hier der Bildhauer Pericle Fazzini.
Viele berühmte Persönlichkeiten waren zu Gast in Grottammare, darunter etwa Giuseppe Garibaldi, Vittorio Emanuele II.
und der Pianist Franz Liszt, der nach seinem langen Aufenthalt in der Ortschaft folgende Zeilen schrieb: Das azurblaue Meer, die lieblichen grünen Hügel, das milde Klima, der Duft der Blumen und der Orangenbäume bilden ein poetisches Gedicht, das der himmlischen Harmonie der Töne gleicht.
In der zauberhaften, von Mauern umgebenen Altstadt kann man die Eingangstore der Ortschaft besichtigen, die Porta Marina und diePorta Castello (das dritte Tor, die Porta Maggiore, wurde vor etwa hundert Jahren zerstört).
Im 18. Jahrhundert erlebte Grottammare eine städtebauliche und architektonische Blütezeit: Nach Plänen des Architekten Pietro Maggi wurde die Piazza Peretti gebaut, ein repräsentativer öffentlicher Platz, an dem das Teatro dell’Arancio und die Kirche San Giovanni Battista liegen.
Die Piazza ist nicht nur wegen dieser Baudenkmäler von besonderem Interesse, sondern auch wegen ihrer originellen architektonischen Gestaltung: Angesichts der geschlossenen Anordnung der Gebäude (die auf den Platz zulaufenden Gassen sind nur knapp zwei Meter breit) öffnet sich unvermittelt durch die Arkade des Laubengangs ein weiter Panoramablick auf das Meer.
Enge Gässchen, gesäumt von Palästen im einheitlichen Baustil, wie alle Küstenorte des Piceno nach traditioneller Art aus Backstein errichtet, führen den Besucher zu zwei malerischen Kirchen: Der Kirche Sant’Agostino und der jüngeren Santa Lucia.


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Cupra Marittima, ebenfalls mit der europäischen Auszeichnung der Blauen Fahne prämiert, ist ein modern ausgestatteter Touristenort und ein wichtiges Handelszentrum.
Der Besucher findet hier eine einzigartige Mischung verschiedener Baustile, die die Ortschaft ihrer außergewöhnlichen Geschichte verdankt.
Es gibt hier Zeugnisse der Vorgeschichte, der Römerzeit (als Cupra ein bedeutendes religiöses und weltliches Zentrum war), des Mittelalters und späterer Epochen.
Dabei stehen die archäologischen Funde nicht wahllos nebeneinander, sondern sind jeweils in ihren spezifischen historischen Kontext eingebunden.
Der Ortsname geht auf Cupra zurück, eine Göttin des Olymps der Picener, den diese aus der römischen Religion übernommen haben.
Als das Christentum hier Einzug hielt, ging man wie im gesamten Adriaraum zur Verehrung von San Basso über, einem Bischof aus Nizza, dem auch eine hübsche Kirche gewidmet ist.
Die noch heute sichtbaren Zeugnisse aus der Römerzeit bestehen aus den Überresten der Stadtmauern, den Ruinen des Forums mit seinen zwei Bögen und dem römischen Sockel im Viertel La Civita, unweit des modernen Ortskerns, einem Mausoleum, den Zisternen und dem freskengeschmückten Nymphäum, das zu einer maritimen Villa gehört.
Von Marano aus, einem bezaubernden, steil über dem Meer gelegenen Ort, hat man einen herrlichen Ausblick auf die See und das dahinter liegende Menocchia-Tal.
Die Ortschaft bildet den mittelalterlichen Teil Cupra Marittimas, der auf zwei Hügeln über der Küste erbaut wurde.
In Maranos beiden Festungen, Sant’Andrea und Boccabianca, suchte die Bevölkerung Zuflucht vor den Byzantinern und Langobarden, den Franken und Mauren, die das historische Zentrum von Cupra besetzten.
Im 8. Jahrhundert machten die Mauren die Stadt dem Erdboden gleich, und auf ihren Ruinen wurde die Festung errichtet.
In Marano, im so genannten Palazzo del Vassello, residierte der päpstliche Gesandte Francesco Sforza, der spätere Fürst von Mailand, mit seiner Ehefrau Bianca Visconti.
Die prunkvollen Bälle, die die Sforza hier ausrichteten, sind legendär.
Naturliebhaber können den schönen Radweg nutzen, der Cupra Marittima mit Grottammare verbindet und über 3 km an der Strandpromenade und direkt am Strand entlangführt.


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Porto San Giorgio, ausgezeichnet mit der Blauen Fahne, ist ein gut besuchter Badeort und eines der größten Touristenzentren an der Adriaküste.
Sein feiner Sandstrand hat schon viele berühmte Persönlichkeiten nach Porto San Giorgio gelockt, darunter Gerolamo Bonaparte, den Bruder Napoleons, Gabriele D’Annunzio und Eleonore Duse.
Der Ort war seit der Römerzeit bewohnt und entwickelte sich als Fischerdorf und Küstenzugang der Ortschaft Fermo.
Im 11. Jahrhundert wurde er befestigt, um die Einwohner vor den Überfällen türkischer Piraten zu schützen, und im Jahr 1266 wurde die Festung Rocca Tiepolo erbaut, benannt nach Lorenzo Tiepolo, Stadtvogt von Fermo und zukünftiger Doge von Venedig.
Im Ortszentrum liegt die zentrale Piazza San Giorgio mit der gleichnamigen Kirche, dem Torre dell’Orologio und dem Teatro Comunale.
In der Altstadt sind der aus dem 18. Jahrhundert stammende Palazzo Comunale und die Kirche Chiesa del Suffragio aus dem 17. Jahrhundert zu besichtigen.
Überall entlang der von Palmen, Pinien und Oleander gesäumten Alleen des Viertels der Marina kann man die prachtvollen Jugendstilvillen der letzten Jahrhundertwende bewundern.
Porto San Giorgio ist ein Küstenort, der moderne touristische Annehmlichkeiten mit der kulinarischen Tradition der Region und vielfältigen Veranstaltungen verbindet.
Eine besondere Attraktion ist die Festa del Mare, eine rekordverdächtige Veranstaltung, bei der in einer Riesenpfanne, der Padella gigante dell’Adriatico, frischer Fisch aus der Adria gebraten wird.