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Zu fuss durch den Park

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Der Tourenvorschlag führt durch die beiden Naturparks des Piceno, das nicht umsonst alsLandstrich der NaturschönheitenTraditionen und Legenden gilt, nämlich den Nationalpark Monti Sibillini und den Nationalpark Gran Sasso-Monti della Laga.
Die Sibillinischen Berge sind eine Kalksteingebirgskette, die sich im Herzen Mittelitaliens erhebt und deren höchster Gipfel, der Monte Vettore, 2476 Meter erreicht.
Tatsächlich gibt es dort etwa zwanzig Berge von mehr als zweitausend Metern Höhe.
In diesem sagenumwobenen Gebirge gab es immer schon einen reichen Schatz an Legenden und alten Überlieferungen, deren wohl bekannteste die Erzählung von der Sibilla ist.
Hinweise auf die Existenz der Sibilla, der berühmten Prophetin aus den Apenninen, gibt es bereits in der Antike, doch erst im Mittelalter wird sie zu einer festen Größe in der Volksüberlieferung, so dass sich viele Reisende auf die Suche nach ihr begeben.
Zu den Texten, denen die Legende der Sibilla ihre Entstehung verdankt, gehören Il Guerrin Meschino von Andrea da Barberino und Le Paradis de la Reine Sibylle von Antoine de la Salle.
Zum Erhalt der spezifischen Charakteristika der Region, ihrer seltenen Tier- und Pflanzenarten und ihrer wirtschaftlichen und kulturellen Traditionen ist im Jahr 1993 der Nationalpark Monti Sibillini gegründet worden, der sich über eine Fläche von über 70 000 Hektar erstreckt.
Tierarten wie Wolf, Königsadler oder Chirocefalo marchesonis (ein kleiner rosafarbener Krebs) und Pflanzenarten wie das seltene Edelweiß aus dem Apennin bilden nur einen Aspekt der vielfältigen Flora und Fauna dieses Landstrichs.
Außergewöhnliche Naturschönheiten wie die Karstebenen von Castelluccio oder der Lago di Pilato gehören ebenso zu seinen Attraktionen.
Die wie Edelsteine in einer Krone auf der Gebirgskette prangenden Kirchen, Abteien und mittelalterlichen Ortschaften als Zeugnisse menschlicher Kultur fügen sich harmonisch in die zauberhafte Landschaft ein, die dem Besucher unvergesslich bleiben wird.
Besondere Erwähnung verdient der 1940 Meter große Lago di Pilato, der einzige Glazialsee des Apennins, der ein lohnendes Ziel für unvergessliche Ausflüge ist.
In dem “brillenförmigen” See – die Bezeichnung geht auf seine charakteristische Form während trockener Perioden zurück – lebt der Chirocefalo marchesonis, ein winziges Krebstier, dem das kalte Gewässer einen idealen Lebensraum bietet.
Der Name des Sees geht auf eine Legende zurück, nach der der Leichnam von Pontius Pilatus, römischer Statthalter in Galiläa zur Zeit Jesu Christi, von zwei Büffeln in den See geschleift wurde.

Dank ihrer besonderen Beschaffenheit kann man in den Sibillinischen Bergen verschiedene Alpinsportarten ausüben, Alpinski betreiben, Skiexkursionen machen oder aber die Gegend auf einem Ausritt erkunden und Mountainbike-Touren unternehmen.
Aber die beliebtesten Freizeitaktivitäten sind Bergwandertouren, zumal die Region sehr gut erschlossen und mit Wanderwegen ausgestattet ist.
Unter den zahlreichen Angeboten ist vor allem der Fernwanderweg Grande Anello dei Sibillini hervorzuheben, eine 120 km lange Rundstrecke, die durch die gesamte Gebirgskette führt.
Sie bietet Gelegenheit, eine große Vielfalt an Landschaften zu bewundern und einen Großteil des unschätzbaren historischen und kulturellen Erbes des Nationalparks kennenzulernen.
Der Wanderweg besteht aus neun Etappen und ist durchgehend ausgeschildert.
An den Etappenzielen findet man Unterkünfte und gastronomische Angebote für Touristen, und hier werden auch traditionelle Erzeugnisse der Region feilgeboten.
Die neun Etappen stellen keine besonders hohen Anforderungen an den Wanderer und führen durch kleinere Ortschaften, in denen es dennoch vieles an Geschichte, Baukunst und Tradition zu entdecken gibt.
Die Wanderwege verlaufen in einer Höhe von 560 bis 1795 Metern ü.
Der 1991 gegründete, 150 000 Hektar große Nationalpark Gran Sasso-Monti della Laga ist einer der größten Italiens.
Sein landschaftlicher Reichtum und die Naturvielfalt seiner Gebirgsmassive und Hänge machen ihn zu einem echten europäischen Monument der Biodiversität.
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Dank seiner Fülle an eindrucksvollen Zeugnissen der Geschichte und Baukunst ist er ein “Nationalpark für das ganze Jahr”, der zu jeder Jahreszeit einen Besuch lohnt.
Das Gebiet umfasst drei verschiedene Gebirgsformationen: die Gebirgskette des Gran Sasso d’Italia, das Laga-Massiv und die Monti Gemelli.
Hier befinden sich auch der höchste Gipfel des Apennins, der 2912 m hohe Corno Grande, sowie der Calderone, der einzige Gletscher des Gebirges und zugleich der südlichste Europas.
Der Teil des Nationalparks, der zur Provinz Ascoli Piceno gehört, schließt die Monti della Laga und den Nordhang der Monti Gemelli ein.
Vor allem in den Monti della Laga gab es bereits in vorgeschichtlicher Zeit menschliche Besiedelung.
Hier gibt es zahllose verborgene Schätze zu entdecken, von Naturschönheiten bis hin zu Zeugnissen der Geschichte und Architektur.
Der Nationalpark, in dem zahllose Pflanzenarten beheimatet sind (mehr als 2000 der insgesamt 6-7000 Arten in ganz Italien) bietet von tieferen Lagen bis zu den höchsten Erhebungen eine außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt, begünstigt durch den Wasserreichtum, den eigentlichen Vorzug der Monti della Laga.
Diese Berge, die zu einem Großteil von Wäldern mit vielen seltenen Baumarten wie Weißtanne oder Birke bedeckt sind, durchziehen zahlreiche Wildbäche, und die vielen Wasserfälle sind bisweilen wahre Naturschauspiele.
Typisch für die Fauna des Gebirges sind die Abruzzengämse des Gebirgszuges Gran Sasso und der Apenninenwolf der Laga-Berge.
Über dem gesamten Territorium des Nationalparks, bis hin zum “äußeren” Gebirgszug der Gemelli, gleitet majestätisch der Königsadler dahin.
Die Kunstschätze in dem Teil des Nationalparks, der zur Provinz Ascoli Piceno gehört, sind vor allem in der Region von Acquasanta sowie im Gebiet von Arquata zu finden.
Hier trifft man allenthalben auf hübsche Kirchen, Burgen, Bauwerke und verträumte Ortschaften, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.
In den Monti Gemelli findet man viele mittelalterliche Eremiteien und Hirtensiedlungen, hier verläuft die nördliche Grenze für das Vorkommen von Rundbauten in Trockenbauweise.


piedi_nudi_3Der Reichtum an Naturschätzen und Zeugnissen menschlicher Besiedelung in den unterschiedlichen Landstrichen machen den Nationalpark Gran Sasso-Monti della Laga zu einem beliebten Ausflugsziel für Freunde alpiner Aktivitäten.
Der Gran Sasso eignet sich besonders für Bergsteiger, während in den Monti della Laga der Schwerpunkt eher auf Alpinski, Skiexkursionen, Wanderungen und Mountainbike-Touren liegt.
Vor allem Wanderer finden in den Laga-Bergen neue, interessante Anreize.
Hier haben sie Gelegenheit, auf geschichtsträchtigen Pfaden zu wandeln, wie etwa dem Tracciolino di Annibale.
Diesen Weg hatte vermutlich der karthagische Feldherr Hannibal nach seinem Sieg in der Schlacht am Trasimenischen See eingeschlagen, um die Hangseite zu wechseln und an die Adriaküste zu gelangen.
Wanderer können aber auch landschaftlich reizvolle Wege beschreiten und buchstäblich eins werden mit der Natur, auf Sandsteinplatten wandelnd, begleitet vom Rauschen des Meeres